Beschreibung
Das Seminar behandelte Grundlagen zu dissoziativen Identitätsstrukturen (DIS) sowie deren Bedeutung für die Beratung und Begleitung von Betroffenen in der Sozialen Arbeit, insbesondere im Kontext organisierter Gewalt mit ihrer besonderen Täter*in- und Systemdynamik. Anhand eines ausführlichen Fallbeispiels wurden Rollen- und Aufgabenklärung im Beratungssetting, Schutz und Stabilisierung, professionelle Haltung, Gegenübertragung und Selbstfürsorge sowie der Aufbau eines tragfähigen Helfernetzwerks im Umgang mit komplex traumatisierten Klient*innen praxisnah erarbeitet.
Ziele
Grundverständnis dissoziativer Identitätsstrukturen (DIS) nach aktuellem Fachstand
Fallbezogene Vertiefung: Dynamik, Umgang mit Nicht-Wissen und Hypothesenbildung im Beratungsalltag
DIS im Kontext organisierter und ritueller Gewalt – Täterdynamik und ihre Auswirkungen auf die Begleitung
Rollen- und Aufgabenklärung in Beratung und multiprofessionellen Kontexten
Grenzen und Möglichkeiten des Beratungssettings, Transparenz im eigenen Angebot
Schutz, Stabilisierung und Umgang mit Täter*innenkontakt
Professionelle Haltung, Gegenübertragung und Selbstfürsorge im Arbeitsfeld
Netzwerkarbeit und Aufbau eines tragfähigen Helfersystems
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